March 28, 2025 | By Moritz Mueller-Navarra
Die Leistungserzeugung durch die "Erneuerbaren Energien" unterliegt, abhängig von der Energiequelle (Solar, Wind), saisonalen Schwankungen. Im Folgenden werden wir die saisonalen Schwankungen näher untersuchen. Dabei fokussieren wir auf zwei periodische Anteile, die unter dem Begriff "Saison" zusammengefasst werden:
Zunächst ist die Annahme, dass wir in der Leistungserzeugung einen 24-Stunden-Zyklus beobachten trivial. Die Sonne scheint in der Nacht nicht. Tagsüber ist natürlich die Stromproduktion am höchsten, wenn die Sonne im Zenit steht. Eine solche Ableitung mag für die Solastromerzeugung einfach gelingen, für die Stromerzeugung aus Wind (Onshore- & Offshore-Wind) vermuten wir dagegen keinen direkten Zusammenhang. Damit wir diese beiden Behauptungen untersuchen können, erstellen wir uns Grafiken, die bestimmte Kennzahlen der Leistungserzeugung zusammenfassen. Weiterhin spielen andere Faktoren eine Rolle. Luftemperatur, Wolken.
Zusätzlich zu der taglichen Variablitität in der Stromproduktion erwarten wir auch eine Schwankung im Jahresverlauf. Die Sonne scheint im Sommer intensiver. Die erhöhte Strahlungsintensität sorgt für im Mittel höhere Leistungsabgaben der Solaranlagen. Auch Leistungspitzen zur Mittagszeit fallen im Sommer höher aus. Wie sehen die Schwankungen für die Stromproduktion von Onhsore- und Offshore-Wind aus? Diese Fragen beantworten in diesem Abschnitt.
Die folgende Grafik fasst die beiden angenommenen Perioden zusammen. Von links nach rechts bewegen uns mit dem Tagesverlauf. Ganz links beginnt mit 0 Uhr, ganz rechts sind die Werte um 23 Uhr zu sehen. Von unten nach oben starten die Zusammenfassungen im Jahr und Enden oben im Dezember.